ein leben in kisten

es bleiben nur noch wenige wochen, bis ich umziehen werde. deshalb musste ich langsam anfangen, mein zimmer in die umzugskartons zu verpacken. es ist schon lustig, was man plötzlich wieder für dinge findet, von denen man schon gar nichts mehr wusste. plötzlich kommen wieder so viele erinnerungen hoch und man wird schon irgendwie sentimental. aber es ist auch ein komisches gefühl, das eigene leben in kartons zu packen und zu sehen, wie immer mehr gegenstände, die in das eigene leben gehören, zwischen socken und schulbüchern in kisten verschwinden zu sehen. und mit diesen gegenständen auch erinnerungen und ein teil der eigenen persönlichkeit. obwohl es nur fotos, cds oder lieblingsbücher sind. und dieses gefühl macht irgendwie traurig, genauso wie zu sehen, wie leer das eigene zimmer plötzlich aussieht, ohne all die persönlichen dinge, die das zimmer ausgemacht haben. plötzlich war alles leer und unpersönlich, wie ein hotelzimmer, in denen man nur wenige nächte verbringt. ich freue mich schon jetzt darauf, die kisten im neuen zu hause auszupacken und mein leben bald schon wieder aus den kisten zu befreien

31.3.10 22:42, kommentieren

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veränderungen...

es gibt viele arten von menschen. ich gehöre eher zu der unauffälligen sorte - und das ist auch gut so. ich hasse es, aufzufallen oder im mittelpunkt zu stehen. und ich denke, es wird auch immer so bleiben. aber andere dinge würde ich gern an mir ändern können. ich mache mir wegen zu vielen dingen zu viele sorgen - oder fang an zu heulen... manchmal habe ich angst, damit meine beziehung zu zerstören - vor allem, wenn ich eigentlich weiß, dass all diese gedanken unsinnig sind, ich sie aber trotzdem nicht fallen lassen kann. dann halte ich mich ewig an so unwichtigen gedanken auf und hänge den ganzen tag - leider habe ich es noch immer nicht geschafft, damit aufzuhören. aber ich arbeite an mir. in ein paar wochen ziehe ich um. und ich habe mir vorgenommen, mit dieser veränderung auch mich zu ändern. neben meinem sorgen-machen will ich auch daran arbeiten, anderen leuten besser sagen zu können, wenn mich etwas stört. denn auch das fällt mir derzeit sehr schwer; meistens schlucke ich dieses gefühl einfach runter, ich bin einfach zu still und zurückhaltend, vor allem aber will ich keinen stress mit niemandem, der mir wichtig ist. aber auch an meinem aussehen will ich arbeiten. raus aus jeans und sweatshirt, rein in schöne, passende outfits. bunter und vielleicht ein bisschen mutiger. aber ich bin noch unsicher, ob ich mich letzten endes wirklich trauen werde. aber vielleicht bekomme ich so auch mehr selbstvertrauen... neben all diesen dingen gibt es aber auch einiges, was sich niemals ändern soll. das wichtigste in meinem leben ist mein freund. wir sind jetzt seit 1 1/2 jahren zusammen und ein leben ohne ihn kann ich mir nicht mehr vorstellen. er ist in der ganzen zeit immer für mich dagewesen. zusammen haben wir schon so viel durchgestanden. und noch immer fühle ich mich so verliebt; alles ist so wunderschön wie am anfang, sogar noch schöner. und jetzt, wo mein leben voller veränderungen steckt, habe ich öfters angst, dass auch zwischen uns nicht alles so bleibt, wie es ist. veränderungen müssen ja nicht immer etwas schlechtes sein, aber so wie es im moment bei uns ist, ist alles perfekt - ich will nichts anders haben. wäre etwas plötzlich anders, könnten wir uns wohlmöglich entfremden. deshalb habe ich im moment schnell verlustängste. doch ich hoffe, auch dieses problem - zusammen mit den übrigen - in den griff zu bekommen. aber nur mit meinem freund zusammen.

30.3.10 20:14, kommentieren